Stadtarchiv Bern: Neuer Online-Archivkatalog für Suchabfragen

Sehr geehrte Damen und Herren

Gerne stellen wir Ihnen folgende Medienmitteilung zu:

Freundliche Grüsse
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Stadt Bern
Informationsdienst
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Postfach 3000 Bern 8
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Actualités de la DUN

Chères et chers collègues,

Je tiens, par le présent courriel, à vous informer des actualités du DUN (voir Newsletter DUN 4/2017).

Vous trouverez à tout moment davantage d’informations concernant la DUN sur le site internet.

Meilleures salutations,

Philippe Künzler, Représentant AAS au comité DUN


Le Conseil fédéral adapte le droit d’auteur à l’ère d’Internet

Communiqués, Le Conseil fédéral, 22.11.2017

Par la révision de la loi sur le droit d’auteur, le Conseil fédéral souhaite combattre vigoureusement les offres pirates sur Internet afin de renforcer les droits et les intérêts des artistes et des acteurs du secteur culturel, sans toutefois remettre en cause le principe de non-criminalisation des consommateurs d’offres illégales. Par des mesures en faveur de la recherche et des bibliothèques, le Conseil fédéral entend par ailleurs tirer profit, dans le droit d’auteur aussi, des opportunités qu’offrent le numérique. Lors de sa séance du 22 novembre 2017, il a adopté un projet de loi et un message en ce sens. Le projet est basé sur un compromis auquel sont parvenus les différents groupes d’intérêts dans le cadre d’un groupe de travail institué par le Département fédéral de justice et police.

Communiqués: https://www.ejpd.admin.ch/ejpd/fr/home/aktuell/news/2017/2017-11-221.html


240 décisions d'évaluation d'archives publiques en ligne

Il n'y a guère de tâche étatique ou de série de dossiers qui n'ait pas déjà été évaluée par un service d'archives. Le nombre croissant de décisions d’évaluation publiées sur la plate-forme du Groupe de travail évaluation en est l’heureux reflet. On peut y consulter environ 240 décisions et concepts d’évaluation concernant une grande variété de domaines et provenant de plus d’une quinzaines de services d’archives.

Depuis peu, cette plate-forme accueille plus de soixante décisions d'évaluation des Archives fédérales suisses. On y trouvera également cinq concepts élaborés par les Archives de l'État de Zurich pour l'évaluation de dossiers communaux. La plateforme constitue pour ainsi dire une lecture obligatoire pour ceux qui s'occupent de l'évaluation archivistique à tous les échelons institutionnels.

Plate-forme d'évaluation

Les services d'archives qui désireraient publier leurs décisions d'évaluation sont invités à remplir le formulaire disponible sur la plate-forme et à l'envoyer à André Heinzer (andre.heinzer@lu.ch).


„Archive für alle“ : Helfen Sie mit, Jugendlichen den Zugang zum Archiv zu erleichtern, indem Sie sich mit HISTORIA, dem Schweizer Geschichtswettbewerb, vernetzen!

Der Schweizer Geschichtswettbewerb HISTORIA (www.ch-historia.ch) bemüht sich schon seit 2003, im Rahmen des europäischen Geschichtsnetzwerks EUSTORY Lehrkräfte und Jugendliche zu motivieren, im Sinne von „Grabe, wo du stehst“ in ihrer näheren Umgebung auf historische Spurensuche zu gehen und ihre Arbeiten an der nationalen Preisverleihung einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Die PreisträgerInnen erhalten neben Geldpreisen auch die Chance, sich für ein kostenloses internationales „History Camp“, organisiert vom europäischen Geschichtsnetzwerk EUSTORY (www.eustory.eu), bewerben zu können.

DER WETTBEWERB 2017-2019: „Historische Spurensuche/Jugend in Bewegung“

A l l e Arbeiten in den Landessprachen Deutsch, Französisch oder Italienisch, die auf historischer Spurensuche in der eigenen Region oder der Familie beruhen, sind in dieser Wettbewerbsrunde willkommen. Als Anregung für diejenigen, die keine zündende Idee für eine eigene Fragestellung haben, könnte das Thema „Jugend in Bewegung“ hilfreich sein:

Die 68er-Bewegung vor ziemlich genau 50 Jahren hat die politischen und gesellschaftlichen Strukturen ihrer Zeit von Grund auf erschüttert und nachhaltig verändert: Frauenrechtsbewegte, Aktive der 68er- und 80er-Bewegung, Atomkraftgegner und –gegnerinnen oder HausbesetzerInnen können als ZeitzeugInnen davon erzählen. Es gibt unzählige Beispiele für „Jugend in Bewegung“, und längst nicht alle haben mit Protest zu tun: junge Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg, Schwabenkinder, Spazzacamini, Jenische, Rotkreuzkinder aus Deutschland und Österreich in der Schweiz während des 2. Weltkriegs, Bettelkinder, Verdingkinder, Au-Pair-Mädchen in der Romandie, Lehrlinge und Gesellen auf Wanderschaft, junge Menschen in Kibbuz-Einsätzen oder im internationalen Zivildienst, Fremdarbeiterkinder und ihre Eltern/Grosseltern zwischen zwei Ländern und Kulturen. Aber auch Geschichten über engagierte Jugendliche in verschiedenen Kulturbereichen, z.B. Musik, Graffiti, Tanz, junger Schweizer Film oder im Sport (Spitzensport, Vereinssport etc.), PfadfinderInnen und Mitglieder von Jungparteien und neuen Parteien wie z.B. POCH, Grüne, Jugendparlamente etc. verdienen es, erforscht zu werden.

Vernetzung mit Archiven:

Jugendliche in der Schule für Geschichte zu begeistern ist nicht immer einfach. Das hat verschiedene Gründe. Oft haben sie in der Primar- und Sekundarstufe nur wenig Geschichtsunterricht, und für viele Schüler ist Geschichte etwas Papierenes, etwas, das in Büchern steht und allzu oft nur wenig Bezug zu ihrem Leben hat. So bleibt ihre Vorstellung von Geschichte oft vage und nebulös. Dazu wurde auf der Sekundarstufe II in fast allen Kantonen die Anzahl der Geschichtslektionen reduziert, was eine vertiefte Auseinandersetzung mit Geschichte nicht gerade erleichtert. Doch zeigt die Erfahrung deutlich, dass viele Jugendliche dann für Geschichte motiviert werden können, wenn sie selber forschend aktiv werden können, wenn ausserschulische Lernorte eine Rolle spielen und sie einen Bezug zur eigenen Familie und/oder zu ihrer Region herstellen können.

Gerade hier bieten aber neu entstandene Gefässe für selbstorganisiertes Lernen und Projektarbeit eine Chance, das Interesse an Geschichte zu wecken und der gesunkenen Stellung des Geschichtsunterrichts positiv etwas entgegenzusetzen. Vor allem die Maturaarbeit und entsprechende Arbeiten an den Berufsschulen bieten die Chance, eigenständig auf historische Spurensuche zu gehen. Und genau dazu möchte HISTORIA die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte ermutigen.

Zu diesem Zweck suchen wir von HISTORIA verstärkt die Zusammenarbeit der Schulen mit verschiedenen Institutionen und Stellen, die mit Geschichte und deren Erforschung zu tun haben. Hierzu zählen unter anderem Museen, Bibliotheken und die Denkmalpflege, die entsprechenden staatlichen Stellen im Bildungs- und Kulturbereich sowie die Universitäten und die Pädagogischen Hochschulen.

Eine herausgehobene Stellung kommt hierbei aber den Archiven zu. Denn die Authentizität eines Originaldokuments übt immer eine starke Faszination aus, Geschichte ist im Archiv zum Angreifen nah. Hier können Schülerinnen und Schüler direkt und unmittelbar mit historischen Quellen arbeiten und selbstständig eine Quelle, ein Thema, ein Zeitzeugnis erforschen, das bis anhin vielleicht noch unbeachtet geblieben ist. Zugleich besteht für die Archive selbst die Chance, in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen zu werden und sich potentiellen späteren Nutzern vorzustellen.

Dafür wäre es sehr hilfreich,

  • wenn Sie auf Ihrer Homepage einige Quellen zum Thema der aktuellen Ausschreibung, «Jugend in Bewegung», die für Schülerinnen und Schüler geeignet sind, bereitstellen könnten. Das Thema ist absichtlich offen formuliert, so dass viele Aspekte aufgegriffen werden können.

  • wenn Sie diese Quellen mit einem kurzen Kommentar sowie mit dem Verweis auf HISTORIA versehen und diese mit unserer Webseite verlinken könnten.

  • wenn Sie unseren Info-Flyer sowie den neuen Wettbewerbsflyer (Bestellungen: siehe unsere Webseite www.ch-historia.ch) auflegen könnten.

  • wenn Sie Schülerinnen und Schüler, die sich für ihre Projekt- oder Maturaarbeiten an Sie wenden, beraten und betreuen könnten.

  • wenn Sie im Zeitraum zwischen November 2017 und März 2018 Einführungen und/oder Workshops anbieten könnten:

Diese Einführungen oder Workshops richten sich idealerweise einerseits an Geschichtslehrpersonen und andererseits an Schülerinnen und Schüler, um sie anhand von Quellen zum Thema «Jugend in Bewegung» in die Benutzung und Angebote des Archivs einzuführen. Als zeitlicher Rahmen für solche Veranstaltungen hat sich ein Nachmittag (Mittwoch oder Freitag) bewährt.

Wir vom Verein HISTORIA nehmen Kontakt auf mit den einzelnen Schulen und Geschichtsfachschaften, um dort auf die Ausschreibung zum Geschichtswettbewerb und die Angebote der Archive aufmerksam zu machen, sodass Lehrkräfte, aber auch Schülerinnen und Schüler auf Sie zukommen können. 

Flyer: DeutschFranzösischItalienisch

Infoblatt: DeutschFranzösischItaliensisch