Ausstellung "Budapest 1944 – Judenverfolgung und Schweizer Hilfe"

Ausstellung "Budapest 1944 – Judenverfolgung und Schweizer Hilfe"

Das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich zeigt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Budapest bis zum 21. Juni 2018 eine Ausstellung über die Verfolgung und Vertreibung ungarischer Juden am Ende des Zweiten Weltkriegs und zur Hilfe von Schweizern und in der Schweiz.

Gezeigt werden reproduzierte Dokumente aus dem Stadtarchiv Budapest, die aus Privatnachlässen und von staatlichen Behörden stammen und die Verfolgung dokumentieren. Das Archiv für Zeitgeschichte stellt die Schweizer Hilfe ins Zentrum mit Originalquellen zu Carl Lutz und dem Kasztner-Transport, mit audiovisuellen Zeitzeugenberichten und Schriftstücken zum Schicksal einzelner ungarischer Flüchtlinge in der Schweiz.

Die Eröffnungsreden der kooperierenden Ausstellungspartner aus Zürich, Budapest und Heidelberg finden Sie unter: https://youtu.be/9klvru3vy_M

Kommende Rahmenveranstaltungen

  1. Juni 2018, 15.00 Uhr: «Konkurrenz der gewählten Traumata. Geschichtspolitik in Ungarn nach der Wende von 1990» (Vortrag Dr. László Levente Balogh, Universität Debrecen, Hörsaal LEE E 101)
  2. Juni 2018, 18.15 Uhr: «Erinnerungskultur in Ungarn» (Podiumsgespräch mit Dr. László Levente Balogh, Universität Debrecen / Dr. Henriett Kovács, Andrássy Universität Budapest / Prof. Andreas Oplatka, Zürich)

Öffentliche Führungen: 06., 13., 20. Juni 2018, 12.30-13.00 Uhr

Ausstellungsinformationen unter www.budapest1944.ethz.ch

Anmeldung Abendveranstaltung erbeten unter afz@history.gess.ethz.ch