C19 Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz

Zusammenfassung

Die Erwerbsersatzordnung ist Teil der Sozialversicherung und dient der Existenzsicherung der Dienstleistenden und ihrer Angehörigen in Armee, Zivilschutz und Zivildienst.

Die Erwerbsersatzordnung in der heutigen Form entstand mit Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zuvor hatte es bereits Unterstützungsbeträge für in Not geratene Wehrmänner gegeben, diese hatten jedoch immer einen Fürsorgecharakter. Die Gesetzgebung in diesem Bereich lag und liegt seit jeher ausschliesslich beim Bund; die Kantone waren bis 1952 für den Vollzug verantwortlich und mussten entsprechende Ausgleichskassen einrichten. Danach wurde auch der Vollzug beim Bund zentralisiert.

Archivierungsempfehlungen

Auf Bundesebene wird eine integrale Archivierung der legislatorischen und organisatorischen Unterlagen empfohlen; die Bewertung der übrigen Akten beim Bund wird offen gelassen.

Auf Kantonsebene sollten die Unterlagen bis 1952 inklusive der Rechnungen der verschiedenen militärischen Unterstützungsfonds integral aufbewahrt werden, danach genügen die Unterlagen zur Organisation der Ausgleichskassen respektive deren Jahresberichte. Diese betreffen jedoch nicht nur die Erwerbsersatzordnung, sondern den Vollzug im Bereich der Sozialversicherungen generell.

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