„Archive für alle“ : Helfen Sie mit, Jugendlichen den Zugang zum Archiv zu erleichtern, indem Sie sich mit HISTORIA, dem Schweizer Geschichtswettbewerb, vernetzen!

Der Schweizer Geschichtswettbewerb HISTORIA (www.ch-historia.ch) bemüht sich schon seit 2003, im Rahmen des europäischen Geschichtsnetzwerks EUSTORY Lehrkräfte und Jugendliche zu motivieren, im Sinne von „Grabe, wo du stehst“ in ihrer näheren Umgebung auf historische Spurensuche zu gehen und ihre Arbeiten an der nationalen Preisverleihung einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Die PreisträgerInnen erhalten neben Geldpreisen auch die Chance, sich für ein kostenloses internationales „History Camp“, organisiert vom europäischen Geschichtsnetzwerk EUSTORY (www.eustory.eu), bewerben zu können.

DER WETTBEWERB 2017-2019: „Historische Spurensuche/Jugend in Bewegung“

A l l e Arbeiten in den Landessprachen Deutsch, Französisch oder Italienisch, die auf historischer Spurensuche in der eigenen Region oder der Familie beruhen, sind in dieser Wettbewerbsrunde willkommen. Als Anregung für diejenigen, die keine zündende Idee für eine eigene Fragestellung haben, könnte das Thema „Jugend in Bewegung“ hilfreich sein:

Die 68er-Bewegung vor ziemlich genau 50 Jahren hat die politischen und gesellschaftlichen Strukturen ihrer Zeit von Grund auf erschüttert und nachhaltig verändert: Frauenrechtsbewegte, Aktive der 68er- und 80er-Bewegung, Atomkraftgegner und –gegnerinnen oder HausbesetzerInnen können als ZeitzeugInnen davon erzählen. Es gibt unzählige Beispiele für „Jugend in Bewegung“, und längst nicht alle haben mit Protest zu tun: junge Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg, Schwabenkinder, Spazzacamini, Jenische, Rotkreuzkinder aus Deutschland und Österreich in der Schweiz während des 2. Weltkriegs, Bettelkinder, Verdingkinder, Au-Pair-Mädchen in der Romandie, Lehrlinge und Gesellen auf Wanderschaft, junge Menschen in Kibbuz-Einsätzen oder im internationalen Zivildienst, Fremdarbeiterkinder und ihre Eltern/Grosseltern zwischen zwei Ländern und Kulturen. Aber auch Geschichten über engagierte Jugendliche in verschiedenen Kulturbereichen, z.B. Musik, Graffiti, Tanz, junger Schweizer Film oder im Sport (Spitzensport, Vereinssport etc.), PfadfinderInnen und Mitglieder von Jungparteien und neuen Parteien wie z.B. POCH, Grüne, Jugendparlamente etc. verdienen es, erforscht zu werden.

Vernetzung mit Archiven:

Jugendliche in der Schule für Geschichte zu begeistern ist nicht immer einfach. Das hat verschiedene Gründe. Oft haben sie in der Primar- und Sekundarstufe nur wenig Geschichtsunterricht, und für viele Schüler ist Geschichte etwas Papierenes, etwas, das in Büchern steht und allzu oft nur wenig Bezug zu ihrem Leben hat. So bleibt ihre Vorstellung von Geschichte oft vage und nebulös. Dazu wurde auf der Sekundarstufe II in fast allen Kantonen die Anzahl der Geschichtslektionen reduziert, was eine vertiefte Auseinandersetzung mit Geschichte nicht gerade erleichtert. Doch zeigt die Erfahrung deutlich, dass viele Jugendliche dann für Geschichte motiviert werden können, wenn sie selber forschend aktiv werden können, wenn ausserschulische Lernorte eine Rolle spielen und sie einen Bezug zur eigenen Familie und/oder zu ihrer Region herstellen können.

Gerade hier bieten aber neu entstandene Gefässe für selbstorganisiertes Lernen und Projektarbeit eine Chance, das Interesse an Geschichte zu wecken und der gesunkenen Stellung des Geschichtsunterrichts positiv etwas entgegenzusetzen. Vor allem die Maturaarbeit und entsprechende Arbeiten an den Berufsschulen bieten die Chance, eigenständig auf historische Spurensuche zu gehen. Und genau dazu möchte HISTORIA die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte ermutigen.

Zu diesem Zweck suchen wir von HISTORIA verstärkt die Zusammenarbeit der Schulen mit verschiedenen Institutionen und Stellen, die mit Geschichte und deren Erforschung zu tun haben. Hierzu zählen unter anderem Museen, Bibliotheken und die Denkmalpflege, die entsprechenden staatlichen Stellen im Bildungs- und Kulturbereich sowie die Universitäten und die Pädagogischen Hochschulen.

Eine herausgehobene Stellung kommt hierbei aber den Archiven zu. Denn die Authentizität eines Originaldokuments übt immer eine starke Faszination aus, Geschichte ist im Archiv zum Angreifen nah. Hier können Schülerinnen und Schüler direkt und unmittelbar mit historischen Quellen arbeiten und selbstständig eine Quelle, ein Thema, ein Zeitzeugnis erforschen, das bis anhin vielleicht noch unbeachtet geblieben ist. Zugleich besteht für die Archive selbst die Chance, in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen zu werden und sich potentiellen späteren Nutzern vorzustellen.

Dafür wäre es sehr hilfreich,

  • wenn Sie auf Ihrer Homepage einige Quellen zum Thema der aktuellen Ausschreibung, «Jugend in Bewegung», die für Schülerinnen und Schüler geeignet sind, bereitstellen könnten. Das Thema ist absichtlich offen formuliert, so dass viele Aspekte aufgegriffen werden können.

  • wenn Sie diese Quellen mit einem kurzen Kommentar sowie mit dem Verweis auf HISTORIA versehen und diese mit unserer Webseite verlinken könnten.

  • wenn Sie unseren Info-Flyer sowie den neuen Wettbewerbsflyer (Bestellungen: siehe unsere Webseite www.ch-historia.ch) auflegen könnten.

  • wenn Sie Schülerinnen und Schüler, die sich für ihre Projekt- oder Maturaarbeiten an Sie wenden, beraten und betreuen könnten.

  • wenn Sie im Zeitraum zwischen November 2017 und März 2018 Einführungen und/oder Workshops anbieten könnten:

Diese Einführungen oder Workshops richten sich idealerweise einerseits an Geschichtslehrpersonen und andererseits an Schülerinnen und Schüler, um sie anhand von Quellen zum Thema «Jugend in Bewegung» in die Benutzung und Angebote des Archivs einzuführen. Als zeitlicher Rahmen für solche Veranstaltungen hat sich ein Nachmittag (Mittwoch oder Freitag) bewährt.

Wir vom Verein HISTORIA nehmen Kontakt auf mit den einzelnen Schulen und Geschichtsfachschaften, um dort auf die Ausschreibung zum Geschichtswettbewerb und die Angebote der Archive aufmerksam zu machen, sodass Lehrkräfte, aber auch Schülerinnen und Schüler auf Sie zukommen können. 

Flyer: DeutschFranzösischItalienisch

Infoblatt: DeutschFranzösischItaliensisch


Archives et droit humains

Sur la site web vous trouverez deux nouveau article de la série «Archives et Droits de l’Homme»


LAST CALL Winter School Archives and Education

LAST CALL Winter School Archives and Education (28)29/01/2018 - 2/02/2018 in Ghent (Belgium).

There are five places left for the Winter School Archives and Education. We already can welcome participants from Belgium, The Netherlands, Barbados, The United States, Mexico and the United Kingdom. If you want to participate don’t hesitate, we’ll accept only 20 participants!

Since 2014 FARO and The National Archives (UK) have organized Summer and Winter Schools to assist archivists, education officers and keepers of special collections in their professional development. These training events have been a success and the participants have found it a unique experience. You can see some pictures of the previous editions online (201420152017). For the next edition FARO and The National Archives (UK) shall team up with the University Library of Ghent, the State Archives of Belgium and the National Humanities Center of the USA to deliver the Winter School in Archives & Education from Monday January 29th – Friday February 2rd 2018 in the beautiful city of Ghent.

For new participants (who didn’t participate in previous Winter or Summer School) we are organising a special pre-winter school Master class on Sunday January 28Th 2018. This will cover the fundamentals about creating education programmes and resources e.g. importance of enquiry approach and techniques in using documents effectively.

The focus during the first couple of days of this five day Winter School  is an investigation into Open Education Resources (OER) and technologies, during which participants will begin to build digital elements for use in the development of their main resources at the end of the winter school.

During the 2018 Winter School we’ll work around the central theme of migration from the Low Countries to North America in the 17th Century.

Detailed information about the process of this Summer School and all the practical information you will find in this document: https://faro.be/sites/default/files/bijlagen/kalender/Winter_school.pdf

Organization team: Bart De Nil (FARO), Andrew Payne (The National Archives, UK), Andy Mink (National Humanities Center, USA), Hendrik Defoort (University Library of Ghent) and Paul Drossens (State Archives of Belgium)

The delivery team:

Bart De Nil, Staff member Archives, Digital Heritage and Outreach for FARO (Flemish interface for cultural heritage), Belgium

Andrew Payne, Head of Education & Outreach at The National Archives, UK

Andy Mink, Vice President of Education for the National Humanities Center, USA


FIDA Call for Projects / Appel à projets FIDA

[English, français, espagnol]

Dear Branch, Section, and Expert Group Chairs/Presidents and PCOM members,

We are hoping you can help us promote the FIDA Call for Projects. The deadline has been extended to September 1, 2017.

The ICA Fund for the International Development of Archives (FIDA) provides assistance to archive professionals and institutions working in especially challenging conditions, usually in developing countries. Its role is to help them to help themselves, by providing support to develop archivists in specific skills which can then be disseminated to others, rather than developing products of more general archival use or for longer-term professional programmes.

The FIDA programme encourages applications which contribute to the development of archives and archivists (not just national ones) in developing countries in particular. The maximum amount available for each project is up to 10,000 Euros.

Can you please spread the word in your networks about this opportunity?
Full information on applying is available in English, French and Spanish at http://www.ica.org/en/fida-board-trustees [1] Any questions can be directed to Fred van Kan, FIDA President, or to me; at fida@ica.org.

Thanks!

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Chers président-e-s et responsables de Branches, Sections, Groupes d'experts ; chers membres de PCOM,

Nous vous écrivons dans l'espoir que vous puissiez nous aider à promouvoir l'appel à projets FIDA. La date limite a été étendue au 1 septembre 2017.

Le Fonds International de Développement des Archives (FIDA) offre son aide aux professionnels des archives et aux institutions qui travaillent dans des conditions particulièrement difficiles, généralement dans des pays en développement. Son rôle est de les aider à s'aider eux-mêmes, en apportant une aide pour développer des compétences spécifiques aux archivistes, compétences qu'ils pourront ensuite transmettre à d'autres, plutôt que de développer des produits plus orientés vers les usages archivistiques en général, ou des programmes professionnels sur le long-terme.

Le programme FIDA encourage les projets qui contribueront au développement des archives et des archivistes, notamment dans les pays en voie de développement. La somme allouée à chaque projet ne peut dépasser 10 000 euros maximum.

Pourriez-vous, s'il vous plait, diffuser l'information sur cette opportunité dans vos réseaux ? Toutes les informations sur le processus de candidatures sont disponibles en français, en anglais et en espagnol via http://www.ica.org/fr/conseil-administration-FIDA

Si vous avez des questions, contactez Fred van Kan, Président du FIDA, ou moi-même ; via fida@ica.org.

Merci !

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Estimados miembros del PCOM y presidentes de las Ramas, Secciones y Grupos de Expertos:

Esperamos que nos puedan apoyar a promover el Convocatoria de proyectos para el FIDA. La fecha límite fue extendida al 1° de septiembre de 2017.

El Fondo Internacional de Desarrollo de Archivos (FIDA) del ICA ofrece apoyo a los profesionales y a las instituciones de archivos que laboren bajo condiciones particularmente difíciles, comúnmente en países en vías de desarrollo. Su tarea es la de ayudarlos a ayudarse, ofreciéndoles apoyo para desarrollar archivistas con habilidades específicas que estos puedan a su vez transmitírselas a otros homólogos; en lugar de generar productos de uso archivístico general o programas profesionales a largo plazo.

El Programa del FIDA alienta a los proyectos que contribuyan al desarrollo de los archivos y los archivistas (no sólo a los nacionales), sobre todo en países en desarrollo. La cantidad máxima otorgada a cada proyecto es de 10 000 euros.

Por favor, no olviden pasar la voz en sus redes acerca de esta oportunidad. La información completa sobre el proceso de aplicación se encuentra disponible en inglés, francés y español en:
http://www.ica.org/es/fida [2] . Si tiene alguna pregunta al respecto, por favor, no dude en consultar a Fred van Kan, Presidente del FIDA, o a mí, a través de este correo: fida@ica.org.

¡Gracias!

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Jessica Squires
ICA Programme Officer / Responsable du programme de l'ICA

Tel: +33 (0)1 40 27 61 34
Email: squires@ica.org

Links:
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[1] http://www.ica.org/en/fida-board-trustees
[2] http://www.ica.org/es/fida
[3] http://www.ica.org/en/annual-conference-2017


Archive und Menschenrechte

Auf der Website finden Sie die zwei neusten Artikel zur monatlichen Artikelserie zum Thema «Archive und Menschenrechte».

Artikel April 2017 - Artikel Mai 2017Alle Artikel (Französisch)